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Ein stilistisches Mittel, dass ich im Laufe der Zeit sehr zu schätzen gelernt habe ist:
Der Prolog
Wozu überhaupt ein Prolog ?? Der Prolog ( ist übrigens nicht die Vergangenheitsform von: Pro lügt ) bietet sich dazu an eine Vorgeschichte zu erzählen - besonders wenn diese Vorgeschichte einen größeren Zeitraum umfasst, den man eigentlich in einer eigenen Geschichte erzählen könnte, aber nicht so ausschweifend erzählen will. Dieser Zeitraum kann wenige Tage, bis Jahrtausende umfassen - ganz danach, wie monumental eine Geschchte ausgelegt ist.
Aber auch Geschehnisse, die einige Zeit vor den aktuellen Ereignissen liegen, die beschrieben werden sollen und evt. Auswirkungen auf diese haben können sehr gut in einem Prolog abgehandelt werden.
Auch Zwischenschritte zwischen zwei zusammenhängenden Geschichten, die zeitlich auseinander liegen sind hier denkbar.
Im Allgemeinen benutzt der "klassische" Prolog die erzählerische Form, aber auch Abweichungen davon, oder das Einfügen einer normalen Handlung sind hier keine Seltenheit - was dem Prolog eine vielfältige Einsatzmöglichkeit gibt.
Ein sehr schönes Filmbeispiel für die Anwendungsmöglichkeit eines Prologs ist hier der schriftliche Prolog in den STAR WARS Episoden - aber auch der erzählte Prolog, wie im Originalfilm "Krieg der Welten" aus dem Jahr 1953, oder auch im Kinofilm: "Kampfstern Galactica" wird ab und an angewandt.
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